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Stahlzentrum: Stahlkonjunktur im Sommer 2012

Stahlzentrum: Stahlkonjunktur im Sommer 2012

Stahlzentrum: Stahlkonjunktur im Sommer 2012

Die Auftragseingänge bei den Walzstahlerzeugnissen in der Stahlindustrie haben sich im Zuge der erneuten Verschärfung der Euro-Krise im 2. Jahresviertel 2012 um 12 Prozent gegenüber dem Vorquartal verringert. Der Wert des Vorjahreszeitraums wurde um 1 Prozent unterschritten. Zurückgegangen sind im Quartalsvergleich die Bestellungen aus dem Inland (-12 Prozent) und aus der EU-27 (-18 Prozent). Die Orders aus den so genannten Dritten Ländern legten zu (+9 Prozent), gestützt auch durch den niedrigen Euro-Kurs. Die Auftragsbestände fielen im Juni erstmals seit November wieder unter die 8-Millionen-Tonnen-Grenze.

Aufgrund der entstandenen Unsicherheit werden gegenwärtig Investitionspläne zurückgestellt und Lagerbestände bei Händlern und Verarbeitern heruntergefahren. Diese dürften aber mittlerweile auf einem niedrigen Niveau liegen. Eine weitere deutliche Abwärtsbewegung im Bestelleingang ist daher zum jetzigen Zeitpunkt nicht zu erwarten. Eine nachhaltige Belebung der Stahlkonjunktur setzt jedoch voraus, dass es der Politik gelingt, Vertrauen in die Lösbarkeit der Euro-Staatsschuldenkrise wieder herzustellen.


 
Pressemeldung Wirtschaftsvereinigung Stahl im Stahl-Zentrum

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Montag, 13. August 2012

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